Um Missverständnissen vorzubeugen: Basische Ernährung, wie sie hier im Beitrag beschrieben wird, meint immer basenüberschüssige Ernährung, keine absolut säurefreie.

Das sogenannte Basenfasten hingegen lässt für einen begrenzten Zeitraum ausschließlich Basenlieferanten in der Ernährung zu.
Dieses Fasten hat absolut seine Berechtigung und kann – kurweise angewandt – eine sinnvolle Entlastung des Körpers sein.

Hier geht es jedoch um eine langfristige Ernährungsumstellung, die dauerhaft angewandt werden kann.

Basische Ernährung – wieviel Säure, wieviele Basen?

Basische Ernährung in diesem Sinne bedeutet: Grundsätzlich ist zunächst einmal alles erlaubt.

Es kommt nur auf das Mengenverhältnis an! Basische Ernährung, wie sie von vielen Ernährungsexperten und Säureforschern empfohlen wird, stützt sich auf die 80/20-Regel:

80% der Nahrung sollten basisch sein, 20% dürfen eine Säurewirkung haben.

Der Toleranzbereich scheint einigen Angaben nach bei 70/30 zu liegen – das gilt aber wohl eher für Ausnahmen.

Welche Nahrungsmittel sind basisch?

Glücklicherweise muss basische Ernährung nicht einseitig sein – es gibt eine lange Liste an basischen Lebensmitteln. Vorwiegend handelt es sich dabei um Gemüse, Früchte, Kräuter, Pilze und Wurzeln.
Daraus lassen sich köstliche Gerichte zaubern, die neben der positiven Basenbilanz auch noch satt machen, meist viele Vitamine und nicht selten auch noch einen Schlank-Effekt haben.

Basische Ernährung spart an Fleisch und Fisch, an Milch und Milcherzeugnissen. Auch Getreide kommt nicht gut weg. Die meisten Säureexperten sind der Meinung, dass sämtliche Getreidesorten und deren Erzeugnisse – Brot, Gebäck, Cerealien, Nudeln, Reis – auf der saueren Seite des Lebens stehen, auch wenn es sich um die Vollkornvarianten handelt.

Basische Ernährung ist in diesem Sinne also vorwiegend pflanzlich und verzichtet auf große Mengen an tierischem und pflanzlichem Eiweiß und Getreide.

Ganz schön sportlich

Basische Ernährung ist nach der Aussage von Experten auch hervorragend für Sportler geeignet. Wer den Zusammenhang noch einmal nachlesen möchte, kann das >>in diesem Artikel gerne machen.

Ganz schön sexy

Basische Ernährung soll sich ausgesprochen positiv auf Figur, Haut und Bindegewebe auswirken. Das hört sich ganz schön knackig an. >>Hier gibt es weitere Infos.

Basische Ernährung – was im Körper passiert

Im Körper bilden sich permanent Säuren durch den Stoffwechsel. Durch unsere oftmals nicht sehr basische Ernährung führen wir weitere zu. In einem gewissen Rahmen ist das alles völlig normal und auch notwendig. Der Körper braucht Basen und Säuren.

Problematisch wird es erst, wenn die Säuren soweit überhand nehmen, dass der Körper sie nicht mehr verarbeiten kann. Säureexperten sehen hier die Ursachen einiger Symptome und Krankheiten.

Hier setzt die Theorie über basische Ernährung an: Als natürliche Sparringspartner der Säuren könnten Basen diese binden oder neutralisieren und zur Ausscheidung vorbereiten. Während der Körper nonstop Säuren produziert, sieht das mit den Basen etwas anders aus. Hier ist der Körper darauf angewiesen, dass sie mit der Nahrung zugeführt würden.

Basische Ernährung zielt demnach darauf ab, dem Körper die benötigten Basen in ausreichender Menge zu liefern.

 

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