Sauer macht sauer, nicht lustig

 In Basische Ernährung

Der Sympathikus – wirklich sympathisch?

Die Säureexperten sagen, Stress hängt auch davon ab, womit Du Deinen Sympathikus und Deinen Parasympathikus fütterst.
Nein, das sind keine besonders exotischen Papageienarten, sondern zwei Teile des vegetativen Nervensystems, welches ohne Zutun unseres Willens so einiges für uns regelt – unter anderem den Herzschlag, unsere Atmung und die Verdauung.

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Der Sympathikus ist nun gar nicht immer so sympathisch, wie der Name vermuten ließe. Er kann uns ganz schön auf die Palme bringen, ist er doch zuständig für Action und schnelle Reaktionen, dafür, dass unser Herzschlag und unsere Atmung schneller werden, Streßhormone ausgeschüttet werden und wir sozusagen kampf- und fluchtbereit sind.

Grundsätzlich ist das vorteilhaft, wenn es mal nötig ist. Ist es aber oftmals nicht.

Stress kann man füttern

Trotz dem ist der Sympathikus ziemlich aktiv. Warum? Weil laut Säureexperten eine vorwiegend saure Stoffwechsellage eben genau das bewirkt.

Wer also fleißig Lebensmittel verzehrt, die sauer verstoffwechselt werden, füttert demnach in erster Linie den Sympathikus. Und so empfinden wir Stress und sind gereizt, obwohl es eigentlich gar keinen gravierenden Grund dafür gibt. Sauer macht eben sauer. 

Wenn dann doch noch Gründe für echten Stress hinzukommen, läuft das Fass schnell über.

Nebenbei bemerkt: Unsere beiden Zitronengesichter oben sind natürlich unschuldig. Nur weil etwas sauer schmeckt, wird es nicht zwangsläufig auch sauer verstoffwechselt.

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Basische Nahrung für mehr Entspannung

Und der Parasympathikus? Der döst vor sich hin, weil wir ihm kein anständiges Futter bieten. Basische Kost aktiviert ihn laut Experten und dafür belohnt er uns mit einer ausgeglichenen, entspannten Gemütslage, einer ruhigen Atmung, einem ebensolchen Herzschlag und besserem Schlaf.

Zeit, dass wir ihn aus seinem Dornröschenschlaf erwecken, oder?

Säure verursacht Stress. Und umgekehrt?

Es gibt wohl auch einige Hinweise darauf, dass Stress wiederum Säure erzeugt.

Als Übeltäter vermutet man die ausgeschütteteten Stresshormone, die ihrerseits im Körper zu Säurebelastung führen sollen. Ein Teufelskreis also.

Da man die äußeren Umstände nicht immer beeinflussen kann, muss man versuchen, die Art und Weise, wie man mit Stress umgeht, zu ändern. Eine Möglichkeit wäre das >>ABC-Modell von Ellis.
Zusätzlich kann man versuchen, durch eine ausgewogene, basische Kost eine grundsätzlich entspannte Ausgangslage zu schaffen.
Dann noch ein wenig Bewegung dazu und der Stress hat es zukünftig ganz schön schwer, uns aus der Ruhe zu bringen. So kann der Sympathikus auch endlich mal Urlaub machen.

 

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