Spanische Tortilla

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Eine spanische Tortilla ist etwas völlig anderes als das, was wir hier in Deutschland üblicherweise unter „Tortilla“ verstehen. Meist verbinden wir nämlich die mexikanische Variante damit: einen aus Maismehl hergestellten Teigfladen, der mit unterschiedlichen Zutaten gefüllt wird. Die Spanische Tortilla ist dagegen ein köstliches und sättigendes Omelett aus Kartoffeln, Eiern und Gemüse. Kombiniert mit einem knackigen, frischen Rohkostsalat wird daraus eine schöne, basische Mahlzeit
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Zutaten

  • 7 Eier (s)
  • 600g Kartoffeln
  • 200g rote Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 1 Esslöffel gehackte frische, tiefgefrorene oder gefriergetrocknete Kräuter
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikagewürz

Zubereitung

  • Die Kartoffeln schälen, waschen, trocknen und in dünne Scheiben von maximal 0,5 cm Dicke schneiden.
  • Öl in einer Pfanne erhitzen, die Scheiben darin für etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten, ohne sie zu stark zu bräunen.
  • In der Zwischenzeit die Zwiebel ebenfalls in dünne Scheiben schneiden, zu den Kartoffeln geben und weiter braten. Die Kartoffeln brauchen insgesamt je nach Dicke gerne schon mal 30 bis 45 Minuten, bis sie gar sind. Daher ist es wichtig, nicht zuviel Hitze zu nehmen, damit sie nicht schwarz werden, während sie noch gar nicht gar sind und immer wieder gut zu durchmischen. Eine mittlere Stufe eignet sich unserer Erfahrung nach am besten.
  • Während Zwiebeln und Kartoffeln vor sich hin brutzeln: Paprika waschen, trocknen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Ebenfalls in die Pfanne geben und alles gut vermengen. Salz, Pfeffer, Paprikagewürz und Kräuter unterrühren.
  • Wenn alles gar ist, die Eier in eine Schüssel geben und gut aufschlagen, etwas salzen (aber bedenken, dass die Kartoffeln auch bereits gewürzt sind).
  • Kartoffel-Gemüsemasse aus der Pfanne in die Eiermasse gleiten lassen, gut vermischen.
  • Erneut ausreichend Öl in die Pfanne geben und die Eier-Kartoffel-Gemüse-Masse in die Pfanne geben.
  • Bei mittlerer Temperatur stocken lassen. Dabei immer darauf achten, dass nichts anbrennt und gegebenenfalls die Temperatur reduzieren – aufgrund der Dicke des Omeletts dauert es nämlich einige Zeit, bis alles fest ist.
  • Sobald das Omelett auch an der Oberfläche erstarrt ist, wird es etwas tricky: das Omelett muss gewendet werden. Am besten nimmt man einen großen, flachen Teller und legt ihn auf die Pfanne. Dann stürzt man das Omelett auf diesen Teller, indem man ihn gegen die Pfanne drückt, während man diese wendet – Ofenhandschuhe empfehlen sich hier dringend! Eventuell sollte man sich von einer helfenden Hand unterstützen lassen, denn das Ganze ist schon allein vom Gewicht her nicht so leicht zu stemmen.
  • Anschließend lässt man das Omelett mit der bereits fertigen Seite nach oben wieder in die Pfanne gleiten und gönnt nun auch der Unterseite etwa 10 Minuten Garzeit. Die spanische Tortilla muss nicht stark gebräunt sein  – aber hier entscheidet natürlich der persönliche Geschmack.
  • Zum Schluß die Tortilla wieder auf den Teller gleiten lassen und dann in acht Tortenstücke (= acht Portionen) teilen. Reste kann man auch gut kalt essen und auch für den nächsten Tag aufheben.

Weil dieses Rezept durch die Eier natürlich nicht so ganz ins 80/20-Konzept passt, empfehlen wir dazu je Portion etwa 120g bis 150g  knackigen Rohkostsalat aus Paprika, Gurken, Möhren, Tomaten und etwas Rucola.

Beachte bitte diesen Hinweis zu den Rezepten.

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