Basenfasten – was ist das?

 In Basische Ernährung

Fasten mit Basen – das ist Fasten mit Obst und Gemüse, Kräutern, Pilzen, Salaten, Suppen, frischen Säften. Klingt gar nicht nach Fasten? Stimmt! Im Gegensatz zum traditionellen Heilfasten darfst Du hier zugreifen – und kannst ganz nebenbei auch noch abnehmen, bis hin zum Idealgewicht.

Schauen wir uns einmal an, weshalb es richtig gut für Deine Gesundheit und eine schlanke Linie ist! Ich gehe auch darauf ein, was neben der Ernährung unbedingt hinzukommen sollte, damit Du in den Genuss aller Vorteile eines ausgeglichenen Säure-Basen-Haushaltes kommst!

Wenn Dich nur bestimmte Dinge interessieren, kannst Du mit den folgenden Links auch direkt an die richtige Stelle im Text springen. Ich empfehle Dir aber, alles in Ruhe durchzulesen, wenn Du neu dabei bist.

Basenfasten - gesund abnehmen

Schlank durch Fasten mit Basen?

Du möchtest ein paar Pfunde verlieren?

Basenfasten kann vielleicht mehr für Deine Figur tun als Du denkst. Natürlich kannst Du damit abnehmen, da viele Basenbildner im Gegensatz zu den meisten Säurebildnern nur wenige Kalorien haben. Da schwinden die Pölsterchen natürlich ziemlich schnell – ohne, dass Du hungern musst. Denn es gibt tolle, basische Rezepte, die wirklich richtig lecker schmecken und satt machen!

Die Gesundheit profitiert

Fasten hat generell positive Auswirkungen auf Körper und Geist. Das ist mittlerweile durch Studien gut belegt.

Zucker- und Cholesterinspiegel verändern sich positiv, der Blutdruck sinkt. Der Darm profitiert ebenfalls, weil er von abgestorbenen Zellen befreit wird und die Darmflora positiv beeinflusst wird. Man geht davon aus, dass durch Fasten Zucker-Eiweiß-Moleküle (Advanced Glycation Endproducts), die sich ungünstig  auf den Stoffwechsel auswirken und für zahlreiche Krankheiten wie Diabetes mellitus Typ II, Gefäß- und Herz-Kreislauferkrankungen, Osteoporose und Arthritis mitverantwortlich gemacht werden, abgebaut werden. (Lies hier, was 5 Tage Fasten im Monat für Herz und Kreislauf bewirken.)


Die Stimmung bessert sich meist ziemlich drastisch, bis hin zum Gefühl, euphorisch und geradezu „high“ zu sein.
Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass laut aktueller Forsa-Studie mehr als die Hälfte der Deutschen Fasten befürwortet.

Klingt toll! Allerdings ist es nicht jedermanns Sache, überhaupt nichts zu essen oder nur Brühe zu schlürfen. Beim basischen Fasten ist das gar nicht nötig – es funktioniert trotzdem!

Du darfst schlemmen (es schmeckt richtig lecker!), vermeidest Magenknurren, bleibst leistungsfähig. Und während Du etwas für Deine Gesundheit tust, kannst Du nebenbei – als Bonus – auch noch abnehmen. Wenn Du willst.

Basische Ernährung macht fit

Was bedeutet Basenfasten?

Die meisten Menschen, die „normal“ essen, haben täglich jede Menge Säurebildner oder Säurelieferanten auf dem Speisezettel. Obst, Salat, frische Kräuter oder Gemüse gibt es wenn überhaupt oft ziemlich stark verarbeitet.

Großputz gegen Übersäuerung

Saure Lebensmittel sind nicht grundsätzlich nur schlecht, aber sie hinterlassen Säure im Körper, die Dein Stoffwechsel neutralisieren bzw. entsorgen muss. Wenn es nur wenige sind, ist das kein Problem –  die schafft Dein Körper locker. Aber auf einem „normalen“ Speiseplan schaut es eher richtig sauer aus!

Bei einem Zuviel können laut den Säure-Basen-Experten nicht mehr alle Rückstände abtransportiert werden. Sie werden im Körper zwischengelagert. Das sind dann die berühmten und oft kontrovers diskutierten Schlacken.

Viele Mediziner und Wissenschaftler bestreiten allerdings deren Existenz. Das scheint jedoch eher am Wort „Schlacken“ zu liegen.  Dass bestimmte Gifte durchaus im Körpergewebe abgelagert werden, haben zum Beispiel Forscher der Universität Laval in Québec jedenfalls durch Studien bestätigt.

Darüber hinaus ist beispielsweise unumstritten, dass es bei Gicht zu einem erhöhten Harnsäurespiegel im Blut kommt und sich Harnsäurekristalle an den Gelenken ablagern. Es wird in diesen Fällen unter anderem stets zu einer Ernährungsumstellung geraten.
Ob man dies nun Schlacken nennt oder nicht – das Prinzip ist klar.

Beim Fasten kommt es nun zum Großputz! Weil nichts gegessen wird, muss auch nichts verarbeitet werden und der Körper kann sich um Altlasten kümmern. Es kommt zum Detox, zur Entgiftung – Rückstände können ausgeschieden werden. Jedenfalls wenn man es richtig macht.
Beim Basenfasten darf im Gegensatz zum traditionellen Fasten gegessen werden. Da in dieser Zeit keine Säuren zugeführt werden, kann der Körper sich trotzdem um die Entgiftung kümmern. Hunger und Leistungsabfall bleiben aus! Das ist doch mal eine Detox Kur, die Lust auf mehr macht! Klingt, als wäre das etwas für Dich? Dann lies einfach weiter 🙂

Bist Du übersäuert?

Ob Du Dir eine basische Kur gönnen solltest, kannst Du einerseits an Deiner bisherigen Ernährung, andererseits an ein paar möglichen Symptomen erkennen. Zusätzlich kannst Du Deinen pH-Wert im Urin über einen gewissen Zeitraum ermitteln um zu schauen, wie es um Deine Säure-Basen-Haushalt bestellt ist.

Als erstes Indiz zählt jedoch Deine Ernährung. Ähnelt sie dem, was oben beschrieben ist, ist die Tendenz säurelastig.

Ernährst Du Dich von reichlich Gemüse, Obst und Kräutern, schaut es viel besser aus. Allerdings ist nicht jeder Vegetarier oder Veganer automatisch auf der sicheren Seite! Sojaprodukte, Hülsenfrüchte, Getreide, viele Nüsse sowie Seitan sind saure Lebensmittel.

Schau Dir einfach diese Tabelle mit basischen Lebensmitteln an und schätze Deine Ernährung diesbezüglich ein.

Übersäuerung und Symptome

Symptome einer Übersäuerung

Die Liste aller Symptome, die auf einer Übersäuerung beruhen können oder zumindest damit einher gehen, ist lang. So zählt meist Folgendes dazu:

  • Verdauungsstörungen
  • Magengeschwüre
  • Magenschleimhautentzündungen
  • Reizdarm
  • Sodbrennen
  • Allergien
  • Arthritis
  • Rheuma
  • Gicht
  • Fibromyalgie
  • Bluthochdruck
  • erhöhte Cholesterinwerte
  • Osteoporose
  • Migräne
  • allgemeine Infektanfälligkeit oder Abgeschlagenheit
  • Gereiztheit
  • Stressanfälligkeit
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Durchblutungsstörungen
  • Entzündungen
  • schmerzhafte Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Zyklusbeschwerden der Frau

All das kann natürlich unterschiedliche Ursachen haben (die Du ärztlich abklären lassen solltest), aber laut Säureexperten eben auch ein Hinweis auf Übersäuerung sein. Fasten – und eben auch das mit vielen Basenstoffen – kann dann dazu beitragen, Erleichterung finden!

Auch weniger dramatische, dafür unschöne Symptome können ein Zeichen für Übersäuerung sein:

  • Hautprobleme (Pickel, Ekzeme, etc.)
  • vorzeitige Hautalterung
  • brüchige Nägel
  • schlaffe Haut
  • stumpfes Haar

Das Fasten mit Basen spült die Säurespeicher durch. Es ist eine Art Großputz mit Genuss gegen Übersäuerung – für mehr Vitalität, Gesundheit und Schönheit!

Wie geht Basenfasten?

Eine Basenkur ist pures Detox – also Entgiftung. Dabei gibt es reichlich Obst, Gemüse, Salat, Kräuter, Sprossen. Sie liefern jede Menge Basen. Spezielle Rezepte sorgen für eine basische Zubereitung, zum Beispiel diese Möhren-Kartoffel-Suppe.

Anstatt Kaffee oder normalen Tee gibt es Wasser oder frischgepresste Säfte. Kräutertee ist in der Regel erlaubt, am besten eher schwach aufgebrüht.

Keine Angst vor Fastenkrisen

Beim traditionellen Fasten hört man immer wieder auch von Fastenkrisen. Nach ein paar Tagen fühlt man sich schlapp, hat Kopfweh oder Verdauungsbeschwerden. Eine Fasten Kur ist Schwerstarbeit für den Körper und die am Detox beteiligten Organe! Basenfasten ist deutlich weniger belastend! Beim Basenfasten bekommt der Körper sogar Unterstützung für die Entgiftung in Form von Basen, die die Säuren, die ausgeschüttet werden, wenigstens teilweise abfangen. Beim klassischen Heilfasten, wo nichts gegessen und nur Wasser getrunken wird, fällt diese Unterstützung weitestgehend weg. Basenfasten ist also eine schonende Alternative. Eventuelle Heilkrisen fallen meist schwächer aus. Wer mag, kann unterstützend ein gutes Basenpulver anwenden.

Was beim Fasten oft vergessen wird

Basisches Fasten allein bringt schon viel, aber der Körper hat noch weitere, mächtige Möglichkeiten, Übersäuerung zu bekämpfen. Dazu zählen

  • geeignete Entspannungsmethoden
  • ausreichend erholsamer Schlaf
  • angepasste Bewegung
  • die richtige Atmung

Entspannung zum Beispiel ist wichtig, weil Stress, Entspannung und der Säure-Basen-Haushalt sich gegenseitig beeinflussen. Aber es muss die richtige Art von Entspannung sein.
Zusätzlich kann eine geeignete Sportart sehr effektiv beim Basenfasten unterstützen.

Basisch und Entspannt sein

Woher kommt Basenfasten?

Ragnar Berg, ein schwedischer Wissenschaftler, war der erste bekannte Säure-Basen-Forscher. Bereits 1903 veröffentlichte er eine Tabelle, die Lebensmittel in basisch und sauer unterteilte. Um Basen und Säuren zu ermitteln, verbrannte er die jeweilige Nahrung und untersuchte die Asche. Ihm kam es auf die Mineralstoffe in der Asche an. Handelte es sich um mehrheitlich basische Mineralien (Kalium, Magnesium, Calcium, Eisen und Natrium), war das Lebensmittel basisch.

Die meisten Tabellen, die heute im Umlauf sind, basieren nach wie vor auf der Basen-Tabelle von Ragnar Berg. Allerdings haben viele Therapeuten und Wissenschaftler mittlerweile eigene Erfahrungen einfließen lassen. Prof. Friedrich Manz und Prof. Thomas Remer haben in den 1990er Jahren modifizierte Tabellen veröffentlicht. Für sie zählte der PRAL-Wert, der beschreibt, wie groß die Säure-Belastung der Niere durch die Aufnahme bestimmter Lebensmittel ist.

Basen Diäten sind also schon lange erprobt. Basenfasten geht dabei soweit, ausschließlich basisch zu essen, wogegen basische Ernährung meist bedeutet, zu 80% basisch und zu 20% sauer zu essen. Das kann man durchaus dauerhaft machen – das hundertprozentig basische Fasten hingegen ist auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt.

Vielen ein Begriff ist heute die Basenfasten Methode nach Sabine Wacker, die auch von einigen Hotels angeboten wird.

Caralethics – Fasten „Plus“

Caralethics lehnt sich – mit Ausnahme von einigen Besonderheiten – stark an die traditionelle basische Ernährung an.

Es geht jedoch um mehr als Basenfasten. Nämlich um eine dauerhafte Umstellung auf eine basenüberschüssige Ernährung. Hierbei sind 80 Prozent der Lebensmittel voller gesunder Basen, 20 Prozent dürfen „sauer“ sein. Diese Ernährung ist auch super zum Einstieg in die basenbetonte Lebensweise geeignet! Denn Du musst nicht gleich alles, was sonst auf Deinem Teller liegt, vom Speiseplan streichen …

Aber nicht nur Ernährung zählt. Caralethics steht auch für Entspannen, Powern, Gesundheit, Fitness und dafür, dass Gespür für den eigenen Körper zu optimieren. Es geht darum, sich rundum wohl zu fühlen – sowohl gesundheitlich als auch beim Blick in den Spiegel.

Was mir dabei ganz besonders wichtig ist: Alles muss alltagstauglich sein.Wer hat schon Zeit oder Lust, komplizierte Tipps im normalen Alltag umzusetzen?! Deshalb steht Caralethics auch für Natürlichkeit, Alltagstauglichkeit und Bodenständigkeit – egal ob beim Essen, bei Bewegung oder Entspannung.

Wenn Du jetzt Lust auf Basenfasten oder basenüberschüssige Ernährung bekommen hast, habe ich etwas für Dich:

  • Hol Dir hier eine Infografik, die Dir einen schnellen Überblick über die verschiedenen Lebensmittel gibt.
  • Du willst es genauer wissen? Dann schnapp Dir mein Einsteiger-Info-Paket mit Listen, Übersichten und Hintergrundwissen.
  • Natürlich findest Du hier auch eine klassische Basische-Lebensmittel-Tabelle.
  • Du möchtest ein paar Pfunde loswerden? Dann schau mal hier vorbei: Abnehmen mit basischer Ernährung.
  • Zum Abschluss empfehle ich Dir unbedingt noch meinen meistgelesenen Artikel, der Dir einen ausführlichen Überblick über das ganze Thema gibt.
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